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Angola: Politisches Portrait

23.09.2019 - Artikel

Angola ist eine Präsidialrepublik, in der der Staatspräsident gleichzeitig der Regierung vorsteht. Die Nationalversammlung als Ein-Kammer-Parlament umfasst 220 Abgeordnete. Die Verfassung von 2010 enthält den Grundsatz der Gewaltenteilung.

Die angolanische Verfassung sieht vor, dass die beiden Listenersten der bei den Wahlen siegreichen Partei Staatspräsident und Vize-Präsident werden.

Der seit 1979 amtierende Staatspräsident José Eduardo dos Santos trat bei den Wahlen 2017 nach 38 Amtsjahren erstmalig nicht mehr an. Neuer Staatspräsident wurde der bisherige Verteidigungsminister João Manuel Gonçalves Lourenço, Vizepräsident ist Bornito de Souza.

Die politische Lage in Angola ist stabil. Die hohe Arbeitslosigkeit und die ungewissen Zukunftsaussichten für die junge Bevölkerung Angolas stellen jedoch eine Herausforderung auch für die Stabilität des Landes dar.


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